Säkularer Buddhismus – Eine verheißungsvolle Vision für das 21. Jahrhundert oder die Banalisierung einer hoch geschätzten Religion? Stephen Batchelor und seine Kritiker

Nächste Termin: am 19.11.2020 19:00 - 21:00 | Wiederholung: einmalig

live im Lotos-Vihara Der säkulare Buddhismus Stephen Batchelors, dem wohl prominentesten Vertreter dieser Richtung, versteht die Lehre des Buddha nicht als religiöses Glaubenssystem mit unverbrüchlich feststehenden Dogmen, sondern als eine sich wandelnde „Kultur des Erwachens“. Der Grund für diese Wende ist die Erfahrung, dass es einem Gutteil spirituell interessierter Menschen heutzutage nicht mehr gelingt, an Lehren wie z.B. die von Karma und Wiedergeburt oder an eine endgültige Erlösung von allem Übel im Nirvana zu glauben. Batchelor sieht daher die Notwendigkeit, den Buddhismus von Grund auf neu denken. Dies hat er in mehreren Publikationen getan. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, den Dharma von einer glaubens-basierten in eine praxis-basierte Lehre zu verwandeln. All das hat ihm Anerkennung gebracht, aber auch heftige Kritik ausgelöst. Der Vortrag wird wichtige Aspekte des säkularen Buddhismus vor allem von Stephen Batchelor behandeln, sie einzuordnen versuchen und kritisch zu beleuchten.

Veranstaltungsort: Lotos-Vihara | Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Art: Abendveranstaltungen
Referent: Michael Peterssen
Kosten: € 10, erm. 5
E-Mail:
Telefon / Fax: 030-639 646 16
Info: http://buddhistische-akademie-bb.de

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