Jahrestreffen der deutschen Ordinierten im Kloster Hassel
23. August 2026 | _Alle | Klöster und Ordinierte
Nach wie vor gibt es in Deutschland nur eine sehr kleine Anzahl von westlichen Ordinierten, die alle verstreut leben und praktizieren. Die Deutsche Buddhistische Ordensgemeinschaft (DBO) ermöglicht den gegenseitigen Kontakt und Austausch zwischen ihnen.


Das jährliche Treffen fand diesmal im Kloster Hassel im Westerwald statt. Die Ehrwürdige Dhamma Mahatheri, die als Deutschlands dienstälteste Theravada-Bhikkhuni gilt, hat es vor vielen Jahren aufgebaut. Das Treffen war inspirierend und geprägt von einem aufrichtigen und lebhaften Austausch zu Themen der persönlichen Praxis, der individuellen Lebensgeschichten und zu den Herausforderungen, als Ordinierte in einer nicht buddhistischen Umgebung zu leben, zu praktizieren und zu wirken. Diese Zusammenkommen sind Ausdruck einer großen gegenseitigen Anerkennung und eine wichtige Quelle der Ermutigung.
Nach wie vor ist hier in Deutschland die materielle Unterstützung für einzelne Ordinierte nicht ausreichend und die Sorge um das reine Überleben hat in der Vergangenheit schon viele dazu gebracht, die Robe wieder abzulegen. Für die Gesellschaft ist es von großem Wert, wenn sich Menschen für den reinen Lebenswandel und die Vollzeitpraxis des Dharma entscheiden und in den Vinaya-Orden eintreten – also die Disziplin nach Buddhas Ordensregeln befolgen. Die Förderung der Ordinierten bringt karmisch sehr große Verdienste.
Die DBO versucht, auf die Notwendigkeit der Unterstützung hinzuweisen. Dafür gibt es beispielsweise Patenschaften für monetäre Unterstützung, die die DBO vermittelt. Jede regelmäßige Spende, auch eine kleine, hilft!
Möge der Sangha in Deutschland florieren!
red
Webseite der Deutschen Buddhistischen Ordensgemeinschaft: buddhistische-ordensgemeinschaft.de
Patenschaften: https://buddhistische-ordensgemeinschaft.de/patenschaften-fuer-ordinierte/


