AG Europa

Die DBU und die Europäische Buddhistische Union

Die DBU ist seit vielen Jahren Mitglied der EBU (Europäische Buddhistische Union) und damit Teil des Netzwerks Nationaler Buddhistischen Unionen in Europa. Es gibt schätzungsweise 3 Millionen Buddhisten in Europa. Die Europäische Buddhistische Union wurde 1987 gegründet, um traditionsübergreifende Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch für Buddhisten auf europäischer Ebene zu schaffen. Seit 2007 hat die EBU begonnen, Kontakte zu den Europäischen Institutionen in Strasbourg und Brüssel zu knüpfen.

Am 29. 12. 2009 erhielt die EBU den Teilnehmerstatus im Europarat (Strasbourg) und wird seither durch Gabriela Frey dort offiziell vertreten. Neben rund 300 internationalen Nichtregierungs-organisationen (Int. Non-Governemental Organisations INGO) aus 47 Mitgliedsländern sind damit erstmals auch Buddhisten an Arbeiten im Rahmen der „Conference of INGOs“ beteiligt. Die Mitarbeit erfolgt in drei Themenschwerpunkten: Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Die EBU unterhält ebenfalls Verbindungen zum Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission. Sie nimmt teil an verschiedenen Symposien, Tagungen und Meetings, zu denen diese Institutionen einladen.

In Artikel 17 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), eingeführt mit dem Vertrag von Lissabon, wurde 2009 erstmals eine Rechtsgrundlage für einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog der EU mit Kirchen, religiösen Vereinigungen und weltanschaulichen Gemeinschaften vorgesehen. So sind auch die Buddhisten dazu eingeladen, ihren Beitrag zu leisten.

Aufgaben der AG-Europa:

  • Den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen der DBU und der EBU ausbauen.
  • Das Netzwerks zwischen den Mitgliedsorganisationen der DBU und der EBU stärken z.B. in den Bereichen Seelsorge, Jugend, Regenbogen-Sangha, Umwelt, Austausch von Publikationen & Unterrichtsmaterial, interreligiöser Dialog und vielem mehr.
  • Die Aufgaben und Arbeitsweise europäischer Institutionen den DBU-Mitgliedern näher zu bringen. Aufzeigen wie sich Buddhisten dort einbringen können.
  • Für Buddhisten relevante Themen auf europäischer Ebene ermitteln, sowie die Arbeit des EBU-Teams unterstützen und bekannt machen.
  • Einen grenzüberschreitenden intra-buddhistischen Dialog fördern, um gemeinsame Chancen und Challenges zu definieren und zu diskutieren.
  • Organisation regelmäßiger Online-Treffen.

Bei Interesse an europäischen Themen und einer Zusammenarbeit in der AG-Europa:

Ansprechpartner: DBU & EBU-Koordinatorin für europ. Angelegenheit Gabriela Frey,