Podcast Feelosophia – Philosophie für junge Sinnsuchende
9. September 2026 | _Alle | Junges Buddhistisches Netzwerk | Medien
Wie findet man Halt in einer Welt, die sich ständig verändert? Wie lässt sich zwischen Leistungsdruck, digitaler Reizüberflutung und Zukunftsängsten die eigene innere Stimme hören? Und welche Rolle können Philosophie und buddhistische Praxis dabei spielen? Diesen Fragen widmet sich Feelosophia – Der Podcast für Sinnsuchende.

Der Podcast wird von Pascal Herth im Auftrag des Tibetischen Zentrums Hamburg seit Januar 2026 produziert und erscheint monatlich mit einer neuen Folge. Er richtet sich insbesondere an junge Erwachsene, die nach Orientierung, innerer Stabilität und Klarheit suchen – ohne dabei die Leichtigkeit aus den Augen zu verlieren. Statt fertige Antworten zu liefern, möchte Feelosophia zum gemeinsamen Nachdenken einladen und buddhistische wie philosophische Perspektiven mit den ganz konkreten Fragen des Alltags verbinden.
Entsprechend vielfältig sind die Themen des Podcasts. Es geht um Achtsamkeit und mentale Gesundheit ebenso wie um den Leistungs- und Fitnessdruck, dem sich viele junge Menschen ausgesetzt sehen, um FOMO (Fear of Missing Out, also die Angst, etwas zu verpassen) und die Wirkung von Social-Media-Algorithmen. Auch buddhistische Praxis findet ihren Platz: Meditation, Spiritualität und Gemeinschaft werden aus einer zeitgemäßen Perspektive betrachtet. Gespräche mit jungen Buddhistinnen und Buddhisten sollen dabei Berührungsängste abbauen und einen Zugang zum Buddhismus jenseits gängiger Klischees ermöglichen.
Besonderer Hörtipp: Folge #011 mit Finn Makolla vom Jungen Buddhistischen Netzwerk (JBN).
In Folge 11 sprechen Pascal Herth und Co-Host Julie Clausen mit Finn Makolla darüber, wie junge Menschen heute einen persönlichen Zugang zum Buddhismus finden können. Finn Makolla berichtet von seiner Arbeit im JBN und spricht über gelebte Spiritualität jenseits verstaubter Vorstellungen. Dabei geht es nicht nur um die eigene Praxis, sondern auch um die Bedeutung von Gemeinschaft: Wo können junge Menschen andere treffen, die ähnliche Fragen und Erfahrungen teilen? Welche Rolle spielt ein Netzwerk als niedrigschwellige Anlaufstelle? Und wie lassen sich die ersten Hemmungen gegenüber Meditation und buddhistischer Praxis überwinden? Die Folge eignet sich als Einstieg in den Podcast und zugleich als Einladung, den Buddhismus aus einer offenen, undogmatischen und lebensnahen Perspektive kennenzulernen. Hörenswert!
Sarina Hassine
Zum Podcast: tibet.de/programm/podcast
