Nächster Termin: von 16.01.2026 19:00 bis 18.01.2026 13:00 | Wiederholung: einmalig
“Da ist ein ‘Elefant im Raum’” ist zu einer Redensart geworden. Laut Wikipedia bedeutet sie: “… ein Problem, das zwar für eine Gruppe von Menschen klar erkennbar und bedeutsam ist, aber von diesen nicht thematisiert wird”.
Das kann auch mit buddhistischer Lehre und Praxis geschehen, doch genauso könnte diese genutzt werden, um die “Elefanten im Raum” deutlicher zu erkennen, zu benennen und Einsicht in sie zu gewinnen.
Ein Elefant spielt in vielen buddhistischen Lehren und Geschichten eine bedeutende Rolle, z.B. bei der Darstellung eines Elefanten und einer Gruppe von Blinden, die seinen Körper an unterschiedlichen Stellen berühren, ihn deshalb, nur tastend und ahnend, sehr unterschiedlich wahrnehmen, einschätzen was er ist und darüber sogar in Streit geraten in der berühmten Darstellung von 9 oder 10 Stufen von Erfahrungen, die bei der Shamatha-Geistesruhe-Meditation auftreten können in diversen Jataka-Legenden, den Geschichten aus den Vorleben des Buddhas auf seinem Erleuchtungsweg, wie wenn es z.B, um den Elefanten Mahilamukha geht, der durch Räuberstimmen beeinflusst über Nacht von einem gutartigen zu einem bösartigen Tier wird – und dann umgekehrt durch Weisheitsworte auch wieder freundlich wird.
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