Claus Herboth vertritt die DBU beim 31. World Fellowship of Buddhists-Treffen in Bangkok

29. Januar 2026 | _Alle | DBU | International

Vom 4. bis 7. Dezember 2025 nahm Claus Herboth, Schatzmeister der Deutschen Buddhistischen Union (DBU), am 31. Treffen des World Fellowship of Buddhists (WFB) am Vajiravudh College in Bangkok, Thailand teil.

Das World Fellowship of Buddhists wurde 1950 in Sri Lanka gegründet und hat seinen Sitz heute in Bangkok. Die Organisation gilt als eine der bedeutendsten globalen Vernetzungsplattformen für buddhistische Gemeinschaften aller Traditionen mit regionalen Zentren in 35 Ländern. Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) ist eines dieser regionalen Zentren.

„Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war ‚Weisheit und Wohlbefinden im Zeitalter der künstlichen Intelligenz fördern: Eine buddhistische Vision für die Zukunft‘. Es ist hochaktuell und war gleichzeitig kontrovers angelegt.“, schreibt Claus Herboth.

Versammlung der Anwesenden des 31. World Fellowship of Buddhist Kongresses
© Claus Herboth

„Besonders angesprochen hat mich, dass deutlich wurde, wie KI im Grunde nur ein Anfang für eine Vision von Zukunft darstellt, die stark von den sich immer schneller entwickelnden technologischen Möglichkeiten geprägt sein wird – Möglichkeiten, die wir uns heute noch kaum vorstellen können.

Die zentrale Frage, die diskutiert wurde war, ob der Buddhismus davon profitieren kann, oder ob das Ende von Religion und speziell des Buddhismus schon vorprogrammiert ist. Das wurde naturgemäß sehr kontrovers diskutiert. Einige buddhistische Organisationen nutzen bereits KI-Techniken, um Buddhismus in seiner Essenz (besser?) zu vermitteln, und stellen entsprechende technische Ausstattungen wie  multimediale, KI-generierte Präsentationen und Eintauchen in 3-D-Welten des Buddhismus zur Verfügung.“

Calus Herboth

Word Fellowship of Buddhists: wfbhq.org

Eingangshalle des Vajiravudh College
© Claus Herboth
Außenanblick des Vajiravudh College
© Claus Herboth