AG Krieg und Frieden

Die Arbeitsgemeinschaft wurde auf Antrag von Yesche U. Regel nach der Mitgliederversammlung der DBU im Juni 2023 gegründet. Sie soll sich als offenes Forum für alle entwickeln, die sich über den Krieg um die Ukraine und andere Kriege Sorgen machen. Es soll um Fragen zu buddhistischer Ethik und Praxis im Angesicht des Krieges, Diskussionen über kontroverse Einschätzungen der Situation, um die Entwicklung geeigneter Friedens-Initiativen und verwandte Themen gehen.

NÄCHSTES TREFFEN
8. Gruppen-Treffen der AG Krieg und Frieden seit ihrer Gründung im Sommer 2023.
Es wird stattfinden am Montag, den 17. Juni 2024 von 19.00-21.00 Uhr.

Der ZOOM-LINK und die Tagesordnung für das Treffen werden kurzfristig an die Interessentinnen und Interessenten, die sich auf die Liste eingetragen haben, verschickt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen,
Kontakt: 

Die Einladung zum 8. Gruppen-Treffen

  • Rezitation des Buddhistische Bekenntnis der DBU
  • Kurze Metta-Meditation für den Frieden
  • Vorstellungsrunde aller Anwesenden (bitte kurze Statements, Name, Ort, Interessenschwerpunkt)
  • kurzer Bericht über die Absicht, die AG mehr auf Friedens-Perspektiven und – Ressourcen aus dem Buddhismus auszurichten, wie auf DBU-Website beschrieben
  • siehe: Link zur DBU-Website (diese Seite) und die Fußnote unten
  • kurzer Ausblick auf den Workshop der AG auf der MV der DBU vom 21.-23. Juni 2024 im Lebensgarten Steyerberg: “Krieg und Frieden mit dem Herzen betrachten”
  • Metta Meditation, Impuls-Vortrag, Austausch
  • Bericht von einer ZOOM-Konferenz mit der Zen-Gruppe Pul Tho in der Ukraine mit Susanne Billig (BUDDHISMUS aktuell) und Mitwirkenden der AG Krieg und Frieden. Verwirrung über den unbedingten Pazifismus des Buddha anhand abweichender Versionen des Sutra von der Bekehrung des General Singha aus dem Pali-Kanon (Text Material kann bei Interesse zugesendet werden)
  • hier Textlesung: Der Buddha über den Krieg – von Christopher Titmuss – Austausch zu dieser Thematik
  • in Kleingruppen / Break Out Sessions: Achtsamer Austausch zu den Fragen:
    • Wie geht es mir/uns mit den Ergebnissen der Europawahlen?
    • Und/oder: Wie geht es mir/uns damit, dass nun westliche Waffen in Russland eingesetzt werden können?
  • kurze Meditation um Ängste zu überwinden und Wunschgebet
  • Abschluss und Widmung

Fußnote (aus einem früheren Rundbrief und einer Aussage von der Website der DBU zur AG Krieg und Frieden):
Auch waren die letzten AG-Treffen etwas mehr geprägt von kontroversen Einschätzungen dazu, wie wir uns als Buddhistinnen und Buddhisten zu den aktuellen Kriegsereignissen verhalten könnten. Fragen zum Recht auf Selbstverteidigung und damit verbundener Gewaltanwendung wurden diskutiert. Andererseits ist offensichtlich, dass viele in der AG – und natürlich überhaupt im Buddhismus – eine spirituelle Orientierung und Unterstützung in ihrer Haltung unbedingter Friedfertigkeit und der Ablehnung aller aktiven Unterstützung von Krieg, Gewaltanwendung, den Einsatz grausamer Waffen usw. suchen. In unserem Kern-Team gehen wir davon aus, dass letzteres eher eine Aufgabe sein kann, die eine AG wie diese erfüllen könnte. Wir wollen die weitere Ausrichtung der „AG Krieg und Frieden” deshalb auch auf einen buddhistischen Beitrag zur Kultivierung von gewaltfreien Bemühungen und der Betonung von Friedfertigkeit und Friedensstiftung lenken. Wir würden dies ohne politische Festlegung und Bindung an eine bestimmte Gruppierung oder gar Partei vollziehen. Der Buddhismus, der Buddha und viele große Lehrer und Lehrerinnen, sie alle haben so viel gelehrt und aufgezeigt, wie mit den kriegerischen Konflikten der letzten Jahrtausende, im Inneren wie im Äußeren, mit Weisheit und Mitgefühl umzugehen ist, dass wir uns mehr auf diese und eventuelle zusätzlich auf Einsichten aus der Friedensforschung stützen können. Denn: Man muss den Frieden auch wirklich wollen und den Krieg unbedingt vermeiden wollen. solltest,

Yesche U. Regel
und das Kern-Team der AG

TEXTE

Yesche Regel wird Moderator und Kontaktperson für Interessierte sein, Konkretisierungen können sich während der ersten Abende ergeben. Vorläufige ist die Idee, alle zwei Monate stattfindende abendliche Online-Meetings abzuhalten und einen klaren und strukturierten Plan dafür zu entwickeln. Die Meetings können auch Meditationen, gemeinsame Rezitationen von Sutras und Gelöbnissen sowie einen moderierten Informations- und Erfahrungsaustausch und Diskussionen dazu umfassen. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen. 

Kontakt: