Anteilnahme angesichts der Flutkatastrophe im Himalaya

2. September 2026 | _Alle | Allgemein | DBU | International | Stellungnahmen

Mit großer Bestürzung haben wir von der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal und Tibet erfahren. Viele Menschen haben ihr Leben verloren, Angehörige und Freunde werden vermisst, und zahlreiche Familien stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Im Namen des Vorstands und des Rates der Deutschen Buddhistischen Union möchten wir den betroffenen Menschen und ihren Familien unsere tiefe Anteilnahme und unser Mitgefühl aussprechen.

Nepal und Tibet sind für viele Buddhistinnen und Buddhisten in Deutschland und weltweit ein Land von besonderer Bedeutung. Hier ist Heimat bedeutender buddhistischer Gemeinschaften und Traditionen und Nepal ist mit Lumbini der Geburtsort des Buddha. Umso mehr berührt uns das Leid der Menschen, die dort von dieser Katastrophe betroffen sind.

Unsere Gedanken sind bei allen, die Angehörige verloren haben, verletzt wurden oder ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren haben. Ebenso gilt unsere Verbundenheit den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den lokalen Gemeinschaften und allen, die sich unter schwierigen Bedingungen für die Rettung, Versorgung und Unterstützung der Betroffenen einsetzen.

Die buddhistische Lehre erinnert uns daran, dem Leiden nicht mit Gleichgültigkeit zu begegnen, sondern mit Mitgefühl und tätiger Verbundenheit. Helft indem ihr den für die Flutkatastrophe tätigen Hilfsorganisationen spendet. Inzwischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Nothilfe vor Ort finanziell zu unterstützen. Da wir die einzelnen Organisationen und Spendenaufrufe nicht umfassend prüfen können, sieht die DBU von konkreten Empfehlungen ab. Wir bitten alle Spendenwilligen, sich selbst ein Bild von der Vertrauenswürdigkeit der jeweiligen Organisation, der Transparenz ihrer Arbeit und der Verwendung der Mittel zu machen.

Mögen die Betroffenen in dieser schweren Zeit Unterstützung, Schutz und Trost erfahren. Mögen die Verletzten genesen, die Trauernden Beistand finden und die Menschen in den betroffenen Regionen neue Kraft und Zuversicht schöpfen.

In tiefer Anteilnahme und Verbundenheit

Der Vorstand und der Rat der Deutschen Buddhistischen Union (DBU)
2. September 2026