ABGESAGT: Sexueller Missbrauch durch buddhistische Lehrer – Maßnahmen und Ursachen

18. Oktober 2022

WIR HABEN UNS ENTSCHLOSSEN, DAS ONLINE-PODIUMSGESPRÄCH „SEXUELLER MISSBRAUCH DURCH BUDDHISTISCHE LEHRER – MASSNAHMEN UND URSACHEN“ AM 12. NOVEMBER 2022 ABZUSAGEN. Aufgrund verschiedener Rückmeldungen, auch zur Auswahl des Bildes, haben wir gemerkt, dass diese Veranstaltung mehr Vorbereitungszeit und Reflexion benötigt, um dem Thema gerecht zu werden. Das Thema Missbrauch liegt uns sehr am Herzen und wir werden uns mit mehr Zeit und Ruhe darum bemühen, eine neue Veranstaltung dazu auf den Weg zu bringen. 


Buddha-Talk Hamburg hat in Verbindung mit der Universität Hamburg und der Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg vor genau fünf Jahren die erste öffentliche Veranstaltung zum Thema „Buddhismus und Machtmissbrauch“ in Form einer Podiumsdiskussion veranstaltet. Diese führte nachfolgend zu Diskussionen in buddhistischen Gruppen, gab einen ersten Anstoß zu Maßnahmen und Medien berichteten darüber. 

Anlässlich der ARTE-Dokumention Buddhismus: Missbrauch im Namen der Erleuchtung möchten wir dies nun wiederholen und uns dem Thema stellen, inwieweit Maßnahmen bisher wirksam waren oder nicht, wo Ursachen für Missbrauch liegen, warum dieser teilweise so schleppend aufgeklärt wird und wie dem entgegengewirkt werden kann. Auch soll es um die Ursachen – wie zum Beispiel die Überhöhung von Lehrern – gehen.

Wir hoffen, mit dieser Online-Podiumsdiskussion zur Aufklärung beizutragen, Impulse für Buddhist:innen und buddhistische Gruppen zu setzen und die dringend notwendigen Reformen in buddhistischen Gemeinschaften zu unterstützen. 

Als Veranstalter laden ein:

die Deutsche Buddhistische Union, die Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg und der Buddha-Talk Hamburg.

Teilnehmende Podiumsgäste sind unter anderem: 

Professor Werner Vogd: Professor für Soziologie, Autor von: Der ermächtigte Meister 
Susanne Billig: Biologin, Buchautorin, Journalistin, Chefredakteurin der Zeitschrift der DBU, „BUDDHISMUS aktuell“ und Koordinatorin der Ethik-Arbeitsgruppe der DBU 
Tenzin Peljor: buddhistischer Mönch, engagiert gegen Missbrauch im Buddhismus: buddhismus-kontrovers.info 
Bernd Zander: bis 2018 aktiv in Rigpa, Artikel zur Aufarbeitung der Missbrauchs-Problematik: „Vajrayana, Mitgefühl und westliche Werte“ und „Knowns and Unknowns Regarding Sogyal Rinpoche’s Biography“
Christopher Hamacher: Leiter eines Zen Dojo in München, Aufsatz “Zen hat keine Moral!”

Moderation: 

Raimund Hopf: Theravada, Suttanta-Gemeinschaft, Initiator von Buddha-Talk und Mitgefühl in Aktion